Konferenz "1812: Napoleons Krieg. Die Folgen für Russland, Österreich und die Neugestaltung Europas"
Am 26. Juni 2012 findet im Russischen Kulturinstitut in Wien die Internationale wissenschaftliche Konferenz "1812: Napoleons Krieg. Die Folgen für Russland, Österreich und die Neugestaltung Europas" statt. Die Veranstalter der Konferenz sind Botschaft der Russischen Föderation in Österreich und Russisches Kulturinstitut in Wien in wissenschaftlicher Kooperation mit dem Institut für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung und der Österreichisch-Russischen Historikerkommission, in der Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Historischen Museum (Russland) und Staatlichen Militär-historischen Museum "Borodino" (Russland). Auf der Konferenz werden prominente Wissenschaftler ihre Vorträge halten: Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, Co-Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Historikerkommission Prof. Stefan Karner, Akademiemitglied, Leiter des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, Co-Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Historikerkommission Alexander Tschubarjan, Vorstand des Instituts für Geschichte der Universität Wien Prof. Karl Vocelka, Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums Dr. Christian Ortner, Stv. Direktor des Staatlichen Militär-historischen Museums "Borodino" Alexander Gorbunow, Vertreter der Gesellschaft "Souvenir Napoléonien" in Österreich Robert Ouvrard (Frankreich) sowie andere. Unter den Themen, die auf der Konferenz erörtert werden, sind folgende zu erwähnen: "Österreich und Russland während des Napoleons Krieg", "Politische Fragen und Folgen", "Militärische Sicht und Bedeutung", "Nachwirkungen des Krieges: Instrumentalisierung und Topoi». Im Rahmen der Konferenz im Russischen Kulturinstitut findet die Ausstellungseröffnung «Vaterländischer Krieg 1812 in den Sammlungen des Staatlichen Historischen Museums» statt. Napoleons Krieg hat den Lauf der europäischen Geschichte entscheidend beeinflusst. 1812 verursachte der Sieg Russlands über den zahlenmäßig überlegenen und bisher unbesiegbaren Gegner einen Anstieg der nationalen Befreiungsbewegung in Deutschland sowie eine scharfe Wende in der Politik der europäischen Monarchen, die sich einer nach dem anderen der antinapoleonischen Koalition anschlossen. Von einer symbolischen Bedeutung ist, dass die Konferenz ausgerechnet in Wien verläuft, in der Hauptstadt des Staates, der eine bedeutende Rolle in den Napoleons Kriegen spielte. Den Höhepunkt des Sieges der verbündeten Mächte stellte der Wiener Kongress dar, der den Anfang der neuen europäischen Ordnung sowie der Bildung des Systems der friedlichen Koexistenz von Staaten und Konzept des übernationalen "europäischen Gemeinschaftslebens" machte.
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