Konzert aus dem Zyklus "Erhaltung und Förderung russischer Musiktradition. Verbindung zur europäischen Kultur".
"Von Russland nach Europa - eine musikalische Reise. Traditionelle Themen und Variationen." Es spielen: Akkordeon-Duo Kratschowski, Estas Tonn, Streichquartett.
Eintritt gegen freie Spende.
Altes Rathaus, Festsaal.
Wipplingerstr. 8, 1010 Wien
DAS DUO KRATSCHKOWSKI, AKKORDEON Elena und Ruslan Kratschkowski spielen seit 1994 zusammen und sind Teilnehmer zahlreicher Festivals mit einem großen und stilreichen Repertoire und Preisträger etlicher internationaler Akkordeonwettbewerbe in Italien, Russland und Deutschland als Akkordeonduo. Seit Jahr 2006 wohnen sie in Dresden, Deutschland, und traten hier öfter auf, z.B. in der Semperoper, im Großen Saal der Dresdner Philharmonie, in der Kreuzkirche, in der Frauenkirche, im Stadtmuseum, in der Sächsischen Akademie der Künste, im Societätstheater und im Landtag, und sind dem Dresdner Publikum nicht unbekannt. Jedes Jahr spielen sie in der international bekannten Reihe „Musik zwischen den Welten“. Auch bei zwei Veranstaltungen des Evangelischen Kirchentags 2011 haben sie in Dresden gespielt, ua. bei „Gemeinsam für Europa“ eine Veranstaltung mit dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes Jerzy Busek und bei der Veranstaltung „Auf dem Weg zu einer neuen Weltordnung?“, wo auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihren Zuhörern-gehörte. Das Duo spielt regelmäßig Konzerte in der gesamten Bundesrepublik und auch im Ausland. Es gibt zahlreiche Pressereaktionen auf Ihre Konzerte. Die jüngste CD des Duos mit „4 Jahreszeiten“ von A.Vivaldi in eigener Bearbeitung ist im Jahr 2010 in Dresden aufgenommen worden. Dies ist die fünfte CD seit 2000, die das Akkordeonduo aufgenommen hat.
ESTAS TONN, GITARRE Estas Tonne, geboren und aufgewachsen in der vormaligen Sowjetunion, wurde in klassischer Gitarre ausgebildet. Über einen Zeitraum von vielen Jahren widmete er sich dem Ziel, seinen Gitarrenstil zu perfektionieren und als Troubadour die kulturelle musikalische Vielfalt in seine Musik einzubeziehen. Er reiste um die Welt, trat in zahllosen Städten und bei internationalen Festivals auf. Seit mehr als 15 Jahren spielt er Konzerte in den verschiedensten Ländern von Amerika bis Indien, dem mittleren Osten bis Europa. Viele Teile der Welt hatten einen prägenden Einfluss auf seine musikalische Entwicklung, vornehmlich zählt das Künstlerviertel Montmarte in Paris zur bedeutsamen und kreativen Auseinandersetzung in seinem künstlerischen Schaffen. Einzelne Stilelemente gehen nahtlos ineinander über und umfassen sowohl eine spanische Gitarrencharakteristik als auch die klassische Anmut. Die Fusion aus ethnischer Vielfalt und klassischer Nuance bringt ein gesondertes Merkmal hervor, das weder eine musikalische Präferenz noch eine kulturelle Prägung erfordert.
SUBIN LEE, VIOLA Subin Lee wurde 1987 in Seoul geboren. Nach einer Ausbildung an der Yewon Art School in ihrer Heimatstadt absolvierte Lee ein Bachelorstudium im Jahr 2009 und Masterstudium im Jahr 2012 bei Herbert Müller an der Konservatorium Wien Privatuniversität das sie beide Studium mit ausgezeichnetem Erfolg abschossen. Subin Lee nahm an den Meisterklassen des Wiener Musikseminars teil und besuchte Meisterkurse bei Hideko Kobayashi, Avri Levitan und Alejandra Poggio Lagares. Die Bratschistin konzertierte im Rahmen koreanischer Festivals und wurde in ihrer Heimat mehrfach ausgezeichnet, etwa bei Wettbewerb der Sungshin-Universität, des Koreanischen Musikmagazins, des Chun-Chu Magazins und der Korea Daily Newspaper.
INGMAR BECK, VIOLONCELLO Ingmar Beck begann seine musikalische Laufbahn 1994 bei den Augsburger Domsingknaben. Von 1999 bis 2007 wirkte er u.a. als Solist des Kammerchores bei zahlreichen Konzerten im In-u. Ausland mit. Seit seinem fünften Lebensjahr erhält er Klavierunterricht. Nach seinem mit der Bestnote vollendeten Violoncellostudium bei Prof. Brunhard Böhme (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar) und Prof. László Mező (Academy of Music Ferenc Liszt Budapest) studiert er derzeit Orchesterdirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Mark Stringer, Nachfolger in dritter Generation des legendären Hans Swarowsky. Gleichzeitig absolviert er sein Masterstudium Violoncello an der Kunstuniversität Graz bei Prof. Rudolf Leopold. Orchestererfahrungen sammelte er als Solocellist der „Jungen Münchner Philharmonie“, des „Schwäbischen Jugendsinfonieorchesters“ und als stellvertretender Solocellist des „Sinfonieorchesters der Musikhochschule Weimar“. Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas, nach Südafrika und Südamerika. Sowohl als Cellist als auch als Liedbegleiter ist er mehrfacher Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, er gewann den 2.Preis des internationalen Kammermusikwettbewerbes „Charles Hennen Concours“ (Holland), den 2.Preis und Sonderpreis des Forums „Voix Ètouffées“ beim Internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ (Deutschland) und beim Internationalen Reger-Kammermusikwettbewerb (Deutschland) den 3.Preis und den Ysaye-Sonderpreis für die beste Interpretation einer Reger-Solosuite. Als Solist tritt er regelmäßig mit verschiedenen Orchestern und Kammerorchestern auf, u.a. Loh-Orchester Sondershausen und Budapest Strings, und ist regelmäßig Gast bei den Festivals der Wiener Philharmoniker. Ingmar Beck ist Gründer und Dirigent des Kammerorchesters „Asam Classical Soloists“, leitete 2008 die Bayerische Erstaufführung der Vivaldi-Oper „L’Olimpiade“ und editiert immer wieder bisher unveröffentlichte Arien oder Konzerte des Barocks und der Wiener Klassik. Er absolvierte u.a. als Stipendiat Violoncello-Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, Lázló Fenyő, Ulf Tischbirek, Martin Löhr, Wolfgang-Emanuel Schmidt, Stephan Forck, Wolfgang Herzer, Robert Nagy, Romain Garioud, Claude Starck und Wen-Sinn Yang, außerdem Kammermusikmeisterkurse bei Eckhard Fischer (Trio opus, Peter Buck (Melos-Quartett), Peter Nagy und Wolfgang Marschner. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er außerdem von Marcello Viotti, Sir Neville Marriner und Mstislav Rostropovich.
LUBA KALMYKOVA, VIOLINE Luba Kalmykova wurde am 02.02.92 in Sankt-Petersburg, Russland geboren. Als 6-Jährige begann sie Violine zu spielen und wurde von S. Jaruskina unterrichtet. Als sie 12 Jahre alt war, zog sie nach Norwegen. Seit 2006 hat sie bei Isaac Schuldman, Professor am Norwegischen Konservatorium, studiert. 2008 - 2011 besuchte sie das Barratt-Due Musik Institut, wo sie dem Programm „Junge Talente“ folgte. Seit Herbst 2011 studiert Luba bei Professor Pavel Vernikov am Konservatorium Wien und an der Scuola di Musica di Fiesole in Italien. Luba hat die ersten Preise, sowohl Solo als auch im Duo mit ihrer Schwester Nadia, bei allen nationalen norwegischen Wettbewerben bekommen (unter anderem auch beim Norwegischen Nationalwettbewerb (UMM), Sparre Olsen Wettbewerb, Junge Solisten von Helgeland). Sie hat auch mit vielen Orchestern als Solistin gespielt (unter anderem NYSO Orchester, Barratt-Due Symphonisches Orchester, Foss Kammerorchester und Jugendkammerorchester in Sankt-Petersburg). Luba hat auch viele Stipendien bekommen, unter anderem das „Traum Stipendium“ vom Norwegischen Kulturverband. Seit 2011 ist Luba im Philharmonischen Orchester Oslo. Luba besucht viele internationale Festivals und Meisterklassen. Sie ist auch als Kammermusikerin sehr aktiv. Sie spielt eine N. Galiano Violine, freundlicherweise ihr von der Scuola di Musica di Fiesole zur Verfügung gestellt.
NADIA KALMYKOVA, VIOLINE Nadia Kalmykova wurde am 02.02.92 in Sankt-Petersburg, Russland geboren. Als 6-Jährige, begann sie Violine zu spielen und wurde von S. Jaruskina unterrichtet. Als sie 12 Jahre alt war, zog sie nach Norwegen. Seit 2006 hat sie bei Isaac Schuldman, Professor am Norwegischen Konservatorium, studiert. 2008 - 2011 besuchte sie das Barratt-Due Musik - Institut, wo sie dem Programm „Junge Talente“ folgte. Seit Herbst 2011 studiert Nadia mit Professor Pavel Vernikov am Konservatorium Wien und an der Scuola di Musica di Fiesole in Italien. Nadia hat die ersten Preise, sowohl Solo als auch im Duo mit ihrer Schwester Luba, bei allen nationalen norwegischen Wettbewerben bekommen (unter anderem auch beim Norwegischen Nationalwettbewerb , Sparre Olsen Wettbewerb, Junge Solisten von Helgeland. Sie hat auch mit vielen Orchestern als Solistin gespielt ( NYSO Orchester, Foss Kammerorchester, Toppen Symphonisches Orchester und Jugendkammerorchester in Sankt-Petersburg). Nadia hat auch viele Stipendien bekommen, unter anderem das „Traum Stipendium“ vom Norwegischen Kulturverband. Seit 2011 ist Nadia im Philharmonischen Orchester Oslo . Nadia besucht viele internationale Festivals und Meisterklassen. Sie ist auch als Kammermusikerin sehr aktiv.
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